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Raphaela Bardutzky ist eine Autorin und Dramaturgin aus München.

 

Sie studierte Dramaturgie, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Bayerischen Theaterakademie und der LMU München.

Bardutzkys Stücke wurden u.a. am Burgtheater Wien, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspiel Graz, am Theater Heidelberg, am Landestheater Linz und am Schauspiel Leipzig aufgeführt und von namhaften Regisseur*innen wie Daniela Löffner, David Bösch und Enrico Lübbe inszeniert.

Ab Spielzeit 2025/26 ist Raphaela Bardutzky Hausautorin am Staatstheater Nürnberg.

Rhythmisch und formbewusst geht es in Bardutzkys Texten oft um soziale Ungleichheit, um Care-Arbeit, um die Frage, wer sich um was kümmert. Die Stücke sind häufig mehrsprachig, haben empathisch gezeichnete Figuren und untersuchen mit Komik und Wortwitz, wie sich soziale Machtstrukturen in Sprache widerspiegeln. „Stets verbindet die vielseitige Autorin Sprachkunst mit politischem Bewusstsein“ (Süddeutsche Zeitung).

Bardutzkys Drama "Fischer Fritz" wurde u.a. mit dem Publikumspreis für Neue Dramatik an den Münchner Kammerspielen ausgezeichnet und war 2022 Gewinnerstück bei den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin. Für den Theatertext „Das Licht der Welt“ erhielt sie 2023 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Das Stück „Altbau in zentraler Lage. Eine Schaueroper“ war nominiert für den Mühlheimer Dramatikpreis 2025.

Bardutzkys Texte sind auf Französisch, Italienisch und Englisch übersetzt.

Neben ihrem Schreiben engagiert sich Raphaela Bardutzky für faire Strukturen und angemessene Bezahlung im Literatur- und Theaterbetrieb. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen kuratiert sie außerdem die Lesereihe LIX, die vier Mal im Jahr im Münchner Theater HochX stattfindet.

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©2021 Raphaela Bardutzky.

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